Was wäre ein Blog ohne Blogger?

Seltsamer Titel, ich weiß, aber ich werde euch mal meinen Gedanken dahinter erläutern. Ein Blog ist doch im Grunde auch nur eine Webseite, wie jede andere auch. Klar, die Seiten, sprich Beiträge, erfolgen in chronologischer Reihenfolge, das gibt es bei einer Homepage nicht in der Form. Aber das in meinen Augen entscheidende Merkmal eine Blogs ist, dieses simple Ding, das sich Kommentarfeld nennt.

Es ist die Schnittstelle zwischen Leser und Blogger. Es ermöglicht die direkte Kommunikation zwischen dem Blogger und seinen Besuchern. Einfach geil, finde ich zumindest. Auf einer Webseite findet man vielleicht ein Gästebuch, maximal eine Shoutbox und das war es dann schon. Sie ist mehr oder weniger „tot“. Ein Blog hingegen ist Aktivität pur, er lebt im Grunde von und durch diese Kommunikation!

So, jetzt noch einmal zurück zum Beitragstitel. Wir Blogger sind ein sehr kommunikatives Völkchen, sonst würden wir mit Sicherheit nicht bloggen. Wir posten täglich unsere Beiträge und tummeln uns auf den Blogs unserer Artverwandten herum, um dort zu kommentieren. Und jetzt der große Haken. Unsere „normalen“ Besucher, die über Google und Co hereinkommen sind schweigsam. Sie holen sich ihre gesuchte Information und verschwinden wieder im Nirvana des WorldWideWeb. Tschüss und Goodbye! Kein Pups, kein Kommentar, einfach nada, niente.

Das habe ich so nicht nur bei meinen Blogs, sondern bei allen Blogs gesehen die ich besuche. Ab und zu findet man einen Kommentar eines Shop- oder Internetseitenbetreibers, der durch den Kommentar wohl einen Backlink erhaschen will. Und ganz selten kommt es vor, daß ein ganz normaler Internetuser sich zu Wort meldet. Wenn ich da falsch liege, könnt ihr mich gerne vom Gegenteil überzeugen 😉 . Ich finde das sehr Schade, es ist aber nun einmal so.

Ergo: Gäbe es uns Blogger nicht, wären unsere geliebten Blogs so ziemlich tot! Du hättest achthundert Beiträge und vielleicht eine Handvoll Kommentare.

Wie denkst Du darüber?

Veröffentlicht von

Majeres

Hallo lieber Besucher, hier bloggt Andreas, stolzer Saarländer, passionierter Motorradfahrer und Hobbyfotograf.

34 Gedanken zu „Was wäre ein Blog ohne Blogger?“

  1. Blogs sind nicht einfach „nur“ Blogs (wieder so ein komischer Satz 😉 ) denn Blogs lassen sich ultra pimpen und mit den richtigen Mitteln ist ein Blog besser wie jede andere html oder php Seite. Mein Blog hat nach ein paar Wochen schon einen PR von 3 bekommen und das bekommt man mit ner schnöden Homepage kaum hin. Blogs finde ich auch viel besser und flexibler…

  2. Ich denke das würde auch mit einer normalen Homepage gehen. Der Betreiber muß sich nur in der Blogosphäre herumtreiben und ausgiebig kommentieren. So erhält er ausreichend Backlinks um seinen PR schnell hochzutreiben. Er sollte natürlich nicht spammen.
    Aber das Kommentieren liegt hauptsächlich den Bloggern im Blut, weswegen Blogs in der Regel recht schnell einen „brauchbaren“ PR haben.
    Sehr nützlich sind auch noch Ping und Trackbackfunktion des Blogs, so daß sich BL zusätzlich von selbst aufbauen. Das kann eine normale HP halt nicht 🙂 .
    Und pimpen geht bei WordPress besonders gut 😉 .

    Ja, der 3er PR steht uns gut 😉 .

  3. Im übrigen bin ich kein „professioneller Blogger“ ganz im Gegenteil,
    aber ich lese und kommentiere gerne fremder Leuts Blog 🙂

    ZITAT:Und ganz selten kommt es vor, daß ein ganz normaler Internetuser sich zu Wort meldet. Wenn ich da falsch liege, könnt ihr mich gerne vom Gegenteil überzeugen ZITATENDE

    Dann bin ich wohl so einer von diesen seltenen Exemplaren 🙂

  4. Ja zaubi, Du gehörst zu dieser seltenen Spezies 🙂 . Obwohl, wenn ich so recht überlege, Du hast doch einen Profiblogger an deiner Seite! 😉 .

  5. Also es stimmt schon. Die meisten Kommentare kommen wirklich von anderen Bloggern.
    Allerdings gibt es auch Ausnahmen. Bei meinen Artikeln zum Thema WLAN ‚cracken‘, ROM-Update für den MDA Vario III und überarbeitete Version des TCPMP-Videoplayers für Windows Mobile 6.1 bekam ich sehr viele Kommentare von ‚Nicht-Bloggern‘. Viele hatten noch Fragen oder haben sich einfach sehr nett für die Hilfe durch die Artikel bedankt. Auch ein sehr schönes Gefühl.

  6. Hm… interessante überlegung, da bin ich bisher noch garnicht drauf gekommen, aber du hast voll und ganz recht. Wenn ich meinen kleinen Blog so betrachte. Zwar meinetwegen ca. 30 besucher am Tag, aber Kommentare die zum „gespräch“ auffordern.. bekomm ich meist nur 1 oder garkeins…. eher aber garkeins. Weil die Leute sich raussuchen, was sie brauchen und wie du gesagt hat… wieder verschwinde, schade eigentlich, echt schade 🙁

  7. Ein hervorragender Artikel. Aber das kenne ich ja nicht anders von dir. Ein Blog ohne Kommentare ist wie ein Auto ohne Lenkrad. man muss aber auch dazu sagen das Kommentare nicht von heute auf Morgen kommen. Und ich bin froh, sehr nette Leute durch das Bloggen kennen gelernt zu haben. man habe ich heute wieder ein Deutsch 🙁 😀

  8. Pingback: DimidoBlog
  9. Exakt diese Überlegungen habe ich auch angestellt. Bestimmt sind wir also damit nicht allein.

    Gäbe es uns Blogger nicht, wären unsere geliebten Blogs so ziemlich tot!

    Auch die Kommentare in meinem Blog kommen fast durchweg von anderen Bloggern. Gott sei Dank, dass es sie gibt. Sonst würde das Bloggen wenig Freude machen. Ich beneide da schon Blogger wie beispielsweise Ecki, der sich auf nette und interessante Weise zu seinem Leben im weiteren Sinne äußert, sich aber, beispielsweise im Gegensatz zu mir, nicht mit so kontroversen Themen wie Politik, Wirtschaft oder gewissen Dingen in unserer Gesellschaft versucht auseinanderzusetzen. Obwohl ich also weiß, dass diese Themen andere nicht so furchtbar interessieren bzw. sie nicht allzu gern dazu ihre Meinung kundtun, werde ich wohl (sobald jedenfalls) nicht davon ablassen.

  10. Jaja, da hast Du recht. Und wie öde ist eine „normale“ Website mit Gästebuch, in das keiner was reinschreibt.

  11. Da will ich gleich noch ein Häufchen nachwerfen und noch eine Frage in die Runde: Lest Ihr denn auch Kommentare in anderen Blogs? Oder nur die eigentlichen Beiträge?

    Ich muss gestehen, sehr wenig zu kommentieren, ich bin eher ein „nur Leser“. Auch interessieren mich die Kommentare unter den Beiträgen oft nicht. Ich habe da ein Beispiel von einem Blog, den ich sehr gerne besuche, die Kommentare mir aber gewaltig auf die Nerven gehen: http://www.designtagebuch.de

    Eigentlich äußerst interessant für mich. Aber… Im Beitrag wird da beispielsweise auf einen Logo-Relaunch hingewiesen und zack kommen die selbsternannten Designgurus hervor und zerreißen die neuen Entwürfe in ihren Kommentaren auf der Stelle. Nervig!

    PS: Ich hab mal mehr geschrieben als der Dirk ;-P

  12. Da gebe ich Dir völlig Recht!!

    Einige von uns verdienen ja ein paar Euro mit dem Blog, aber das ist irgendwie (zumindestens für mich) keine echte Motivation.

    Ohne die Kommentare im Blog würde die größte Motivation einfach fehlen, und Du hast Recht, die Stammleser sind auf jeden Fall auch bei mir die fleissigeren Kommentatoren..

  13. Es freut mich, daß der Artikel eine solche Resonanz gefunden hat 🙂 . Ich befürchtete schon, ich würde das allein so sehen.

    @Torsten: Die Ausnahmen sind wahrlich die Sahnestückchen. Es gibt wohl nichts Schöneres für einen Blogger, wenn er für seine „Arbeit“ ein Dankeschön erhält. Das macht alle Mühen und investierte Zeit wieder wett 🙂 und motiviert immens!

    @Timo: Dein Blog ist noch recht jung, gib ihm etwas Zeit und deine Besucherzahlen werden ganz von selbst steigen. Mehr Kommentare wirst Du dann auch automatisch erhalten. Bis vor kurzem musste ich mich auch noch mit 50 Besuchern am Tag begnügen 🙂 .

    @Ecki: Du schon wieder, lob mich mal nicht so oft 😉 . Ein Auto ohne Lenkrad ist ein wirklich passender Vergleich! Leute kennen lernen und die damit verbundene Kommunikation sind das Herz eines jeden Blogs oder sollten es zumindest sein. Neue, nette Menschen kennen lernen finde ich auch besonders spannend.
    Ohne mein Blog hätte ich euch alle hier nie kennengelernt und das wäre sehr Schade gewesen.

    @Horst: Kontroverse Themen stossen auch bei mir selten auf Resonanz. Ich hatte mal einen Beitrag über Großfamilien geschrieben, der sehr wohl häufig gelesen wurde, aber nicht einen einzigen Kommentar erhielt. Die Leute tun sich bei solchen Themen sehr schwer ihre Meinung zu äussern.

    @Dirk: Normale Websites sind wirlich totlangweilig. Man besucht sie einmal und Ende. Zu einem Blog kehrt man aber immer wieder gerne zurück 🙂 .

    @Britt: In der Regel lese ich die Kommentare zu einem Beitrag.
    Daß sich in den Kommentaren auch Kritiken befinden, damit muss man als Blogger leben. Solange es sich um konstruktive Kritik handelt ist es für mich OK. Es hilft mir ja mich weiterzuentwickeln.
    Wenn es aber nur destruktive Kritik ist, nervt das schon, aber man darf auch da nicht vergessen, daß dort ein Mensch mit seiner Meinung dahintersteht, auch wenn er nicht gerade mit Fachkompetenz glänzt 😉 .
    Und Dirk hast Du jetzt einen linken Haken verpasst 😉 hehehe

    @Matthias: Ein paar Euronen bleiben auch hier auf meinem Blog hängen. Die dienen aber letztendlich nur der Finanzierung meines Servers, damit mein Hobby sich selbst trägt 🙂 .
    Die eigentliche Motivation ist auch bei mir die Kommunikation mit den Lesern. So freue ich mich über jeden neu gewonnenen Stammleser aufs Neue 🙂 .

  14. Ich habe auch als ganz normaler Internetbesucher mich für die Blog-Gemeine interessiert. Was mich eher stört ist die Tatsache, das nicht jeder auf jedem Blog kommentieren kann. Das nervige: erst Passwort, dann schreiben, oder erst anmelden etc. finde ich überflüssig.

    Ich schließe mich der Meinung an, das der Reiz im Austausch mit den Lesern besteht. Und da sollte das Kommentieren, kein Hindernis darstellen.

    Wo ich mich anmelden muss, oder ähnliches machen soll, davon lasse ich die Finger. Zu aufwendig und da ich aus der Werbebranche komme, weiß ich auch, das alle nur meine geliebten Daten möchten.

    So kommentiere ich nur dort, wo ich lediglich mal auf eine Moderation warten muss.
    In diesem Sinne, auf zum barrierefreien Kommentieren.

    Martina

  15. @Martina: Da mache ich es dir gleich.
    Auf Blogs die erst eine Anmeldung verlangen, kommentiere ich nicht. Es ist mir einfach zu aufwendig, wieder einmal einen Usernamen und ein Passwort anlegen, das ist zu umständlich nur um einen Kommentar abzugeben.

  16. Hallo Andreas,

    auch ein schöner Artikel 😉 Ich habe es ja schon bei Dimido erwähnt, ich lerne mittlerweile immer mehr meiner Blogger auch persönlich kennen, also in der analogen Welt. Und das wäre ohne dem Blog nicht passiert. Ansonsten gebe ich Dir vollkommen Recht, ein statische Internetseite macht nicht wirklich viel Spaß und meistens kommen da sehr wenige Feedbacks an.

    Viele Grüße – Gerd

    PS: Auch ich komme gerne wieder… 😉

  17. @Gerd: Im Reallife habe ich leider bisher noch keinen Blogger kennen gelernt, aber das wird bestimmt auch noch kommen.
    Das Du wiederkommst freut mich sehr 🙂 . Deinen Blog habe ich auch erst heute entdeckt. Da ich selbst seit geraumer Zeit gerne fotografiere *knipse* war ich von deinen Aufnahmen sehr beeindruckt.
    Mich wirst Du also auch regelmäßig bei dir finden 😉 .

  18. Moin zusammen, nu will ich auch mal etwas dazu schreibseln.

    Ich sehe die Blogszene mehr so die Weiterentwicklung der Forenszene. Wer kannte vor 10 Jahren Blogs, oder war Blogger gab es da überhaupt schon das Wort Blog/Bloggen ? Ich war 12 Jahre Forenadmin, hatte immer eine sehr gut gehende Community (Allgemin und Off Topic) Die Zeit schritt voran und irgendwie gab es immer mehr eine regelrechte Forenschwemme. Gerade Allroundboards. Mittlerweile ist es so, dass fast jeder ein Board hat, der damals nur Gast in Foren war. Demzufolge ist der Kampf um aktive User sehr hart geworden und ein Allroundforum erfolgreich aufzubauen heutzutage ist sogut wie unmöglich. Auch wenn man in anderen Foren aktiv ist, so kommen die User von dort lang noch nicht in dein Forum.

    Im weitesten Sinne ist ein Blog auch ein Forum. Sozusagen wird täglich ein Thread eröffnet und es entsteht durch Kommentare eine Diskussion. Anders als bei Foren hingegen, scheint es sowas wie ein Ehrenkodex zu geben. Kommentierst du bei mir, kommentiere ich bei dir … und das ohne zu spammen.

    Mit Lurkern muss man ja überall irgendwie kämpfen. Gibt leider immer und überall welche die nur nehmen ohne zu geben.

    Ich komme aus dem Forenlager und finde Blogs 1000 mal persönlicher und interessanter.

  19. @Rio: Ich denke auch, daß die Blogs mehr und mehr den Foren den Rang ablaufen. Google sieht es ja auch schon so, in den Suchergebnissen findest Du auf den oberen Rängen immer häufiger Blogs denn Foren.
    Und mit dem Blog ist man einfach näher am Leser 🙂

  20. Ein wirklich sehr schöner und sehr wahrer Artikel. Die Meisten in der Blogszene, bloggen selber mit Leidenschaft, bzw. lesen mit genau dieser auch gerne auf anderen Blogs. Und über ein Feedbacks des geschriebenen Artikel freut sich jeder.
    Was mich persönlich etwas nervt, sind diese Blogs, wo bei jedem Klick eine neue Werbeseite erscheint und den halben Text verdeckt.

    Aja, wen es dich wundert, dass ich die letzten Tage so oft auf deiner Seite war. Ich habe mir ein paar von deinen WP-Plugins-Vorschlägen auf meiner Seite installiert. Und auch deine Template-Seiten Tipps sind klasse. Danke schön 😀

  21. @Nila: Danke für dein Lob.
    Layerads empfinde ich generell als störend. Man klickt sie weg und dann öffnet sich irgend ein Mist im Hintergrund 🙁 .
    Es freut mich, dass Du unter den Plugins etwas Brauchbares für dich finden konntest 🙂 .

  22. Also ich persönlich finde Werbung echt unangebracht. Erst sieht man zu als Neuling irgendwann mal eine eigene Seite im Netz zu haben, die dann auch werbefrei ist, und dann fangen alle an, selbst Werbung draufzuknallen. Nene, und das nur wegen dem schnöden Mammon.

  23. @Rio: also ich bekomme lieber 300 Euro für mein Hobby als 35 Euro zu zahlen. Immerhin entstehen ja auch Kosten, die gedeckt werden möchten. Man sollte natürlich zwischen Werbung, die einfach nur vorhanden ist und Werbung, welche den Besucher bevormundet oder einschränkt unterscheiden.
    Adsense, Banner in der Sidebar und Affiliatelinks stören nicht und schadem keinen. Layerads und Konsorten sind da schon wieder anders und da teile ich Deine Meinung auch. Ich setze sie zwar auch ein, aber eben nur auf Traffic-Artikeln, die meist nur von pubertierenden Wannabe-Hackern oder Porno-Suchern aufgesucht werden. 😉

  24. Werbung (Adsense) habe ich auch auf meinem Blog. Dank Who Sees Ads sehen die Stammleser sie aber nicht.
    Besucher die von Suchmaschinen kommen erhalten aber das volle Programm 😉

  25. Theoretisch gebe ich Dir Recht, praktisch habe ich aber auch schon Kommentare von nicht-bloggern, die nicht gleichzeitig SEO Linkerhascher sind, gesehen. Also von ganz normalen Suchmaschinenbesuchern. Die sind aber äußerst selten, wie Du ja schon erwähnt hast.

    Da stellt sich mir die Frage warum und da fallen mir schon mal zwei Hauptgründe ein. Der erste ist, dass nur wenige Blogger SEO wirklich beherrschen und ergo auf keine ganz so große Zahl an Suchmaschinenbesuchern blicken können. Also das Verhältnis Blogger / Suma-Besucher ist eher geringer. Gilt natürlich nicht für alle!

    Den zweiten Grund halte ich für am zutreffendsten, denn ich glaube schlicht und ergreifend, dass gerade bei Blogs in denen viel kommentiert wird und das sind ja bekanntlich die, die gut in SuMas zu finden sind, die Leute schlicht und ergreifend Angst haben was dazu zu sagen. Sie gehören ja nicht zur „Gemeinschaft“ bzw. sehen sich als nicht zugehörig an und denken dann, dass ihr Kommentar vielleicht gar nicht gewünscht sein könnte. Und da denke ich müssen wir alle gemeinsam ansetzen, unseren SuMa Besuchern „die Angst“ nehmen. Dann werden wir auch alle mehr Kommentare von dieser Gruppe sehen.

    Mein Mann würde jetzt, typisch für ihn, einen dritten Grund anführen: Viele haben einfach nix zu sagen…

  26. @Crazy Girl: Danke für den guten ausführlichen Kommentar!
    Deinen zweiten Grund finde ich sehr zutreffend. Ich habe das selbst noch gar nicht von dieser Seite betrachtet. Ein „Fremder“ trifft in einem Blog auf eine Gruppe in der sich alle zu kennen scheinen. Da werden sich mit Sicherheit viele scheuen ihre Meinung kundzutun.
    Und deinem Mann würde ich auch Recht geben. Auch ich bin oft auf meinen Lieblingsblogs nur stiller Besucher. Die Artikel gefallen mir, aber ich habe nicht immer etwas dazu zusagen 😉 .

  27. Was hältst Du von der Idee, dass wir uns alle gemeinsam zu dem Problem mal Gedanken machen und Lösungsansätze finden? (den zweiten Punkt meine ich, also das sich scheuen was kundzutun).

    Mir ging dieser Gedanke schon ein paar mal durch den Kopf und ehrlich gesagt geht es mir bei vielen Blogs auch schon so, wenn ich dort neu dazutreffe. Die Gemeinschaften sind teilweise so eingeschworen, dass ich mich dann oft gar nicht wundere, dass man mir als „neue“ weder Gehör noch Aufmerksamkeit schenkt und mich dann auch öfter mal als Einzige mit einem „nofollow“ belohnt. Gut, dort gehe ich dann meist nie wieder hin, hab den Wink mit dem Zaunpfahl „bist hier unerwünscht“ verstanden. Und wenn es mir als Bloggerin schon so geht, wie soll es dann erst einfachen Sufern aus dem Netz gehen, die über die SuMas kommen, selbst meist nicht mal über eine Homepage verfügen?

  28. @Crazy Girl: Die Idee ist nicht verkehrt.
    Ein Problem wird wohl sein die Zielgruppe zu erreichen, sprich den schweigsamen Normalo-Leser. Eine Möglichkeit würde ich darin sehen, das Kommentarfeld mit einem einladenden freundlichen Text zu versehen. Mein „Hinterlasse einen Kommentar“ ist ja fast ein Befehl 😉 .
    Das „nofollow“ hatte ich auch schon und sogar die komplette Entfernung meines Links. Das waren allerdings englischsprachige Blogs. Warum man das getan hatte, kann ich nicht nachvollziehen. Meine Kommentare waren trotz meines mittelprächtigen englischs kein Spam.

  29. Pingback: Crazy Girls Tipps
  30. Hatte daraufhin ne Idee und hab die auch gleich umgesetzt. Eigentlich müsste der Trackback hierher schon angekommen sein. Ich hoffe Du hilfst mir?

  31. Pingback: Warum gibt es nicht mehr Besucher Kommentare? | Crazy Girls Tipps

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