Subdomain bei Goneo erstellen

W3 Total Cache – Einrichtung des CDN

Nun da ich mein „Allowed Memory Size“ Problem lösen konnte, habe ich das Plugin W3 Total Cache zur Optimierung der Ladezeiten installiert. Ich hatte es schon einmal vor über einem Jahr versucht und es wieder abgebrochen, da mich die Fülle an Einstellungen schlichtweg erschlagen hatte.

Durch Peruns Link zu einem englischen Installationsguide in seinem Beitrag zur Performance Optimierung bin ich dann doch wieder ans Werk gegangen. An der Konfiguration habe ich eine Weile gesessen, aber die Mühe hat sich gelohnt. Die Ladezeit konnte ich durch den Einsatz von W3 Total Cache auf etwa 2 sec reduzieren.

W3 Total Cache Installation

Die Installation von W3 Total Cache funktioniert nach WordPress Standard. Entweder man installiert es über das Backend oder über einen FTP-Client. Anschließend aktivieren und man kann mit der Konfiguration beginnen

[box type="note" style="rounded" border="full"]Vor der Installation dem Ordner "wp-content" per CHMOD
Berechtigung 777 geben.
Sobald W3 Total Cache aktiviert ist wieder zurücksetzen! [/box]

W3 Total Cache – CDN einrichten

W3 Total Cache bietet eine Vielzahl an Einstellungsmöglichkeiten zur Performance Optimierung wie den Page Cache, Minfiy, Browser Cache und einige mehr. Mit W3T lässt sich auch ein eigenes CDN (Content Delivery Network) einrichten. Auf die Einrichtung des Content Delivery Networks möchte ich in diesem Beitrag eingehen. Wie dies funktioniert beschreibe ich am Beispiel meines Blogs, der bei Goneo gehostet ist. Von Hoster zu Hoster kann es natürlich Unterschiede geben, grundsätzlich sollte es aber bei allen sehr ähnlich sein.

Vorbereitungen im Goneo Hosting Account

Zuerst erstellt man per FTP-Client einen neuen Ordner im FTP Root. Sinnigerweise habe ich diesen „cdn-majeres“ genannt. Er dient als Hauptverzeichnis für die Subdomain, die für das Blog angelegt werden muss. Mein Content Delivery Network sollte unter cdn.majeres.de erreichbar sein. Daher habe ich dazu die entsprechende Subdomain erstellt.

Die Subdomain erstellt man bei Goneo unter Experten Funktionen > Subdomain

Subdomain bei Goneo erstellen

Als nächstes weist man der eben erstellten Subdomein ein Verzeichnis zu. Das wird natürlich gebraucht, damit W3T auch einen Ort hat, in den es die Dateien ablegen und auch wieder aufrufen kann.

Verzeichnis zuordnen

Dies findet man bei Goneo unter Hosting > Webserver-Admin. Für den FTP-Zugang von W3T empfehle ich einen eigenen User anzulegen.

Goneo FTP-User anlegen

Zu finden unter Hosting > FTP- unter SSH-Zugriff. Damit sind die Vorbereitungen seitens des Hostings abgeschlossen.

W3 Total Cache konfigurieren

Nun geht es weiter mit den Settings in W3 Total Cache. In den General Settings aktiviert man erst einmal das CDN.

CDN aktivieren

Dann gilt es die gewünschten Funktionen des CDN auszuwählen.

W3 Total Cache CDN General Settings

Zu den Einstellungen des CDN gelangt man über den Punkt CDN in der Pluginnavigation. Wie im Screenshot zu sehen, habe ich dort alle Funktionen aktiviert, um den maximalen Nutzen zu erhalten. Weiter geht es unter dem Block Configuration mit dem Einrichten des FTP-Zugangs, den wir zuvor im Goneo Hosting Account erstellt haben.

W3T FTP Ziugang konfigurieren

Im darunter folgenden Block Advanced empfehle ich die Aktivierung der Funktion Enable changed files auto-upload. Damit spart man sich das manuelle hochladen, wenn sich etwas an Dateien ändern sollte.

W3T Advanced Einstellungen

Alle Datei-Typen sind bereits vorgegeben und bedürfen in der Regel keiner Änderung. Sie lassen sich natürlich auch an die eigenen Bedürfnisse anpassen. Abschließend bleibt nur noch die Übertragung der Dateien zur Subdomain.

W3T Dateien zum CDN übertragen

Damit ist das CDN fertig eingerichtet und aktiv. Hat man alles richtig konfiguriert, sollte sich die im folgenden Screenshot eingerahmte Zeile im Quelltext des Blogs befinden.

Vermerk im Quelltext
Vermerk im Quelltext - Content Delivery Network via...

Dann wünsche ich gutes Gelingen beim Einrichten deines CDNs 🙂 .

Update: Einen sehr schönen Guide zur Performance-Steigerung hat Torsten in seinem Beitrag Performance Tuning für WordPress niedergeschrieben. Darunter sind sehr viele gute Tipps, die ich mir auch noch zu Herzen nehmen werde.

Veröffentlicht von

Majeres

Hallo lieber Besucher, hier bloggt Andreas, stolzer Saarländer, passionierter Motorradfahrer und Hobbyfotograf.

22 Gedanken zu „W3 Total Cache – Einrichtung des CDN“

  1. Schöner Artikel. Ich arbeite auch gerade an einem WordPress Speed Optimizing Artikel.
    Aber ein bisschen was musst Du noch machen. PageSpeed zeigt ’nur‘ 79/100 und YSlow ‚E‘ an. 😉

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  5. Ich habe den Cache auch seit einiger Zeit laufen. Aber wieso erstellst Du denn einen Ordner auf dem eigenen Server mit Subdomain quasi als Pseudo-CDN? Eigentlich sollte das doch nichts bringen, da die Dateien vom W3 Cache ohnehin auf der Platte statisch abgelegt werden. Ohne richtiges CDN gewinnst Du da doch nichts? Oder spart das DNS-Aufrufe? Hilf mir mal 😉

  6. cdn.majeres.de Hmm. Das ist ja dann noch nicht einmal eine Cookielose Domain, oder regelt das das Plugin? Cookies für die Hauptdomain werden meist auch Subdomains übergeben bzw. gesucht. Ich hab (ohne Plugin) ja auch ein „CDN“ aber eben mit wirklich eigener Domain so das diese Cookie los ist. Hast Du das mal geprüft bei Dir?

  7. @Paddy: Wenn man mehrere (Sub)domains nutzt, werden die Anfragen zu den verschiedenen Domains parallel ausgeführt und das steigert dann die Geschwindigkeit des Seitenaufbaus. Kannst Du Dir ungefähr wie bei einem Raid 0 bei Festplatten vorstellen.

    @Markus: Grundsätzlich ist das keine Cookielose Domain. Bei mir wurden sowohl die Cookies von WordPress als auch von Google Analytics auf die Subdomain vererbt. Man kann aber sowohl WP als auch GA mitteilen, dass die Cookies nur für die Hauptdomain gelten und so nicht vererbt werden.
    Das erkläre ich dann in meinem Artikel, wenn er dann mal fertig ist. 😉

  8. @Torsten: Danke 🙂

    Verbesserungspotential ist weiterhin vorhanden. Den Rest nehme ich mir Stück für Stück vor, aber in den nächsten Wochen erst einmal nicht. Das artet echt in Arbeit aus 😆 .

    @Paddy: Als Pseudo CDN sehe ich es nach meinem Verständnis eigentlich nicht. @Torsten hat es recht gut erklärt. Mit dem CDN bietet man dem Browser die Möglichkeit, zeitgleich von unterschiedlichen Quellen die benötigten Dateien zum Aufbau der Seite zu laden. Dadurch ergibt sich die kürzere Ladezeit 😉 .

    @Markus: Das Thema Cookie habe ich total vergessen, gut dass Du es ansprichst. Hierzu ist ein kleiner Eingriff in die wp-config.php und den Google Analytics Code notwendig. Da werde ich mit Sicherheit noch einen TB zu @Torstens kommenden Artikel setzten.

    Vorab aber schon mal meine Umsetzung. In die wp-config.php fügt man folgende Zeile ein:

    define('COOKIE_DOMAIN', 'http://www.majeres.de');

    Im Google Analytics Code ist folgender Schnipsel notwendig:

    _gaq.push(['_setDomainName', 'www.majeres.de']);

  9. @Markus: Damit bin ich jetzt überfragt 🙁 . Ich denke es sollte aber auch mit ‚http://majeres.de‘ funktionieren. Allerdings leite ich per htaccess auf die „www“ um.

  10. hallo Andreas,

    tolle und vorallem einfache Anleitung zum Einstieg in das Thema Optimierung!

    Leider muss ich dir sagen, dass es bei mir ein Problem mit den Bildern gibt, da ich sie alle bei flickr.com hoste.

    Die versucht das Tool natürlich auch zu hosten, aber ohne Ergebnis, sprich die Bilder sind dann nach dem Aktivieren weg.

    Also habe ich alles beim alten gelassen!

    Mir ist es eh schnell genug, aber die Überseitzungsgeschichte von markus, die will ich mal auch noch ausprobieren!

    Danke für deine Mühe!

  11. Das mit den Cookies ist noch ein super Tip, das muss ich beizeiten auch nochmal überprüfen…
    Ausgelagert habe ich allerdings auch mit einer eigenen Lösung, nicht dem W3T.

  12. @Mac: Danke für die Blumen 🙂

    Hast Du einmal versucht die Option „mport external media library attachments“ im CDN zu deaktivieren? Vielleicht klappt es dann auch mit den Flickr-Fotos. Die könnten dann eventuell unberührt bleiben.

    @Marc: Ist deine Lösung selbst gebaut oder kombinierst Du dazu andere Plugins? Vielleicht hast Du ja noch den ein oder anderen Kniff auf Lager 🙂 .

  13. Hallo Andreas,

    vielen Dank für den Tipp, aber leider hat es nicht funktioniert.

    Ich werde am Wochenende mal das Debuggin einschalten, vielleicht bekomme ich es dann ja raus!

    Gruß

    Matthias

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