MH Themes – Premium Themes mit exzellentem Support

Heute gibt es mal wieder etwas zum Thema WordPress oder um genauer zu sein, es geht um die Premium Themes von MH Themes*. Vergangene Woche habe ich auf ein neues Theme umgestellt. Wie die Mehrheit unter meinen Stammlesern weiß, ist dies bei mir nicht ungewöhnlich. In der Regel wechsele ich das Theme 3 bis 4 Mal im Jahr. Der Vorteil dabei – man sammelt Erfahrung in der Beurteilung von Themes und deren Frameworks.

Das MH Corporate Theme

Im Einsatz ist hier nun das MH Corporate Theme. Das Premium-Theme kostet 39 Dollar, was beim aktuellen Dollarkurs in etwa 30 Euro entspricht. Ein fairer Preis wie ich finde, denn man erhält ein wirklich sehr gutes Produkt.

MH Corporate Theme

Das Theme ist für gewerblich Auftritte gedacht. Gekauft habe ich es für  den Auftritt meines sich im Aufbau befindenden Gewerbes. Wie man sieht, passt es jedoch auch sehr gut zu einem privaten Blog. Es ist zu dem nicht nur responsive, sondern kommt mit einer Menge an Features daher.

Auszug der Features MH Corporate

  • Responsive
  • Shortcodes
  • Valider HTM5 und CSS3 Code
  • Flexslider 2 mit Swipe-Funktion
  • Breadcrumps
  • Share Buttons integriert
  • Related Posts mit Thumbnails
  • SEO optimiert
  • 14 Plätze für Widgets
  • Farben frei veränderbar
  • Übersetzung in andere Sprachen wir über . po und .mo Dateien unterstützt, wobei deutsch und englisch bereits enthalten sind
  • und, und, und…

Was mir besonders am MH Corporate gut gefällt

Das Erscheinungsbild lasse ich einmal aussen vor. Wenn es mir nicht gefiele, wäre das Theme nicht bei mir im Einsatz. 😉

Der Quellcodes des Themes ist sehr schlank gehalten. Ich hatte schon vergleichbare Themes im Einsatz, da hatte der Code an die 2000 Zeilen. Hier sind es gerade einmal um die 500 Zeilen bei einem mittelprächtigen Beitrag. Das kommt der Geschwindigkeit der Seite zu Gute. Mein aktueller Wert bei Google Page Speed liegt bei 94. Das dürfte recht aussagekräftig sein.

Komen wir zum Backend – auch hier kann das Theme punkten. Es wird kein separates Framework verwendet. Andere Themeschmieden kreieren in der Regel ihr eigenes, um das Theme zu konfigurieren. Meine Erfahrungen dazu: Die Datenbank wird unnötig aufgeblasen und das Backend wird oft merklich langsamer. MH Corporate hingegen nutzt die für den Anwender gewohnte Art der Anpassung über den Menüpunkt Design->Anpassen in der Adminoberfläche. Super Sache, muss ich da sagen.

Anpassen MH Corporate
Konfiguration des Themes

 Outstanding Support

Dass ich mal diese Floskel benutzen würde… Aber Lob dem Lob gebührt, in diesem Fall trifft die Aussage hervorragender Support voll und ganz zu. Hinter MH Themes steckt die Person Michael Hebenstreit.  Meine bisherigen Fragen wurden in kürzester Zeit ausführlich beantwortet. Die längste Antwortzeit lag um die 10 Minuten, die kürzeste sogar unter 5 Minuten. Hola die Waldfee und Tickets wurden sogar am Sonntag beantwortet. Das finde ich persönlich bemerkenswert.

Mein Fazit

Ein sehr gutes Theme zum fairen Preis, welches mich hier mit Sicherheit länger begleiten wird, als es für gewöhnlich der Fall ist. Die Optik passt, der Funktionsumfang ist mehr als ausreichend und der schlanke Quellcode überzeugt. Das Sahnehäubchen ist der erstklassige Support.

Nachtrag: Das hätte ich doch glatt vergessen. Die Webseite ist zwar in englischer Sprache verfasst, aber die Themeschmiede ist in Deutschland. Daher keine Angst bei Fragen an den Support, man verständigt sich in deutsch. 😉

Link zur Seite MH Themes.com*

(*Dies ist ein Referral-Link. Wenn du über den Link bestellst, erhalte ich eine kleine Provision. An deinem Preis ändert sich dadurch nichts. Danke!)

Thumbnails in WordPress bequem neu erstellen

Viele WordPress-Nutzer standen bestimmt schon einmal vor diesem Problem. Man wechselt das Theme, freut sich auf das neue Design und dann verderben die bereits  vorhandenen Thumbnails den Spaß. Das kann ich sehr gut nachvollziehen. Bei meinen Umstiegen auf neue Themes kam genau das auch schon vor. Im alten Theme waren Thumbnails von 150 x1 50px in Verwendung und im neuen ein völlig anderes Format. Im Ergebnis sieht das Blog dann recht bescheiden aus.

Abhilfe per Plugin – Regenerate Thumbnails

Nun könnte man die Thumbnails in tagelanger Fleißarbeit erneuern. Das will sich bei einem alten Blog mit Sicherheit keine Sau antun. Muss man auch nicht. Dafür gibt es ein schönes Plugin, welches mir schon manches Mal einen guten Dienst erwiesen hat. Regenerate Thumbnails erstellt neue Thumbnails per Mausklick. Das geht wahlweise für einzelne Bilder/ Grafiken in der Mediathek oder auch im Bulk für den gesamten Bestand.

Regenerate Thumbnails
Regenerate Thumbnails

Download Regenerate Thumbnails (WordPress.org) – Blog des Pluginentwicklers Alex aka Viper007Bond

WordPress Theme-Wechsel – Software und Tipps

Vor jedem Wechsel eines WordPress-Themes – und auch danach – stehen beim Blogger einige Aufgaben an. Das Einrichten der Widgets in der Sidebar ist dabei noch der geringste Aufwand. Änderungen aus dem alten Theme wollen auf das neue Theme übertragen werden. Sei es nun Werbung, die verwandten Artikel oder auch die Socialdingens in der single.php – das Grundgerüst will wieder aufgebaut werden.

Da ich mich nach 4 Jahren bloggen und unzähligen WordPress Themes fast schon als „Theme-Wechsel-Chamäleon“ bezeichnen kann, gibt es hier nun ein paar Tipps und Links zu passender Software. Die Tipps stammen aus meinen eigenen Erfahrungen und müssen nicht unbedingt die beste Lösung sein. Sie funktionieren bei mir jedoch recht gut und sollten auch für andere nachvollziehbar sein.

Software zum WordPress-Theme-Wechsel

Die Tools sind natürlich nicht nur für den Wechsel zu gebrauchen, sondern sind bei mir eigentlich ständig im Arbeitseinsatz. Sie gehören praktisch zu meinem (fast) täglich verwendeten Werkzeuggürtel.

Cyberduck – Die FTP Ente

Up- und Downloads auf den Webspace übernimmt bei mir die kostenlose Software Cyberduck (Windows & Mac). Das Programm ist übersichtlich und leicht zu bedienen. Was mir besonders gut daran gefällt, ist dass sich mein HTML Editor damit verbinden lässt. Im FTP Browser bekomme ich das Icon zum Editor angezeigt. Wähle ich eine Datei aus, so kann ich sie direkt im Editor öffnen und bearbeiten. Mit dem Speichern ist das File auf dem Server aktualisiert. Ein manueller Download zum Bearbeiten und anschliessender Upload sind nicht notwendig. Kann sein, dass auch andere Programme dies können – weiß ich nicht, da ich nur auf die Ente setze.

Cyberduck
Cyberduck Screenshot

Smultron – Der Editor für alles

Meine Files bearbeite ich ausschließlich mit dem ebenfalls kostenlosen Editor Smultron (nur Mac). Der Editor kann so ziemlich jede Programmiersprache und ist somit sehr universell einsetzbar. Die Oberfläche ist übersichtlich gestaltet und der Editor ist einfach in der Handhabung. Ach ja, deutsch kann er auch, so als Hinweis für diejenigen, die sich mit englischsprachigen Oberflächen schwer tun.

Smultron Screenshot
Smultron Screenshot

Tipps zum WordPress-Theme-Wechsel

Das Erste was ich vor einem Wechsel erledige, ist meine selbst erstellten Widgets kopieren. Also alle diejenigen, die ich per Textwidget erstellt habe. Den HTML-Code kopiere heraus und speichere ihn in einer Textdatei auf dem Rechner ab. Neuerdings bleiben in WordPress zwar die deaktivierten Widgets erhalten, aber ich gehe damit auf Nummer sicher.

Im nächsten Schritt nimmt man sich die Themefiles (des noch laufenden Themes) vor. Dort habe ich an vielen Files meist kleine Änderungen vorgenommen. Da wären zum Beispiel die verwandten Artikel in der single.php, Trackingscript in der header.php, Angepasste Layouts in der style.css und so weiter. Hilfreich ist es, wenn man sich zuvor schon einen eigenen „Changelog“ angelegt hatte. Das heißt, einfach lokal auf dem Rechner ein Textfile erstellen und dort jede Änderung samt Codeschnipsel (mit Datum) am Theme und auch am Blog dokumentieren. Das hat die folgenden Vorteile.

  • Bei einem Wechsel gibt es kein langes Suchen in den Themefiles nach eigenen Modifizierungen. Auch hat man sofort die Codeschnipsel parat, um sie weiterzuverwenden.
  • Stellen sich plötzlich gravierende Änderungen des Blogs in den Rankings der Suchmaschinen dar, hat man ein Log, mit dem sich mögliche Ursachen leichter ausmachen lassen.

Meine Dokumentation im Changelog hatte ich leider nie konsequent durchgeführt. Ändert sich jedoch mit Fertigstellung dieses Beitrags. Dann hole ich alles nach. 😉

Umsetzung der Theme-Anpassungen

Hat man soweit alles zusammengetragen, kann man mit dem Einbau der Anpassungen beginnen. Das Ergebnis überprüfen kann man auch bei nicht aktiviertem Theme sehr gut. In WordPress gibt es bereits seit einigen Versionsnummern die Themevorschau. Damit kann man die Änderungen leicht überprüfen, ohne den Blogbetrieb zu stören.

Themevorschau im WordPress Backend
Themevorschau im WordPress Backend

Nach Abschluss der Modifikationen kann das Theme dann online gehen. Auch nach unzähligen Themes hier im Blog, ist das immer wieder der Moment, auf den ich mich am meisten freue. Es ist eben etwas anderes, dass Dingens live zu sehen, als nur im Themepreview.

Im normalen Blogbetrieb fallen dann immer wieder einmal Kleinigkeiten auf, die geändert werden wollen. In der Regel ist das kein großer Akt, einfach anpassen und das war es. Niemand bekommt von der OP am aktiven Theme etwas mit oder wird gestört. Sollten jedoch aufwendige Eingriffe in den Quellcode anstehen, empfiehlt es sich, das Blog in den Wartungsmodus zu setzen. Selbst nutze ich dafür das Plugin Wartungsmodus von Frank Bültge. So hat man den Rücken frei und kann in Ruhe am Blog arbeiten.

Schlusswort

Das war’s… ^^

Das ideale WordPress Theme

Wie es euch geht, weiß ich nicht. Ich für meinen Teil bin eigentlich ständig auf der Suche nach dem idealen WordPress Theme. Die Halbwertszeit meiner bisherigen Themes lag in den vergangenen Jahren bei etwa 6 Monaten. Ich glaube häufiger ausser mir, wechselt nur Horst auf seinem Querblog, der auch einen Spleen (Sorry Horst 😉 ) hinsichtlich neuer Themes hat. Themes können schnell langweilig werden, sie entsprechen nicht mehr den veränderten Erwartungen oder stellen sich im Nachhinein als Griff ins Klo heraus. Was müsste mein ideales WordPress Theme können?

Die Leser brauchen Speed

Schnell soll es sein. Nichts ist lästiger, als nach der Installation eines neuen Themes Tage damit zu verbringen, es auf eine vernünftige Ladezeit zu trimmen. Oft hakt es schon an vernünftig optimierten Themegrafiken. Wer braucht schon Grafiken die mit fetten Werten in Kb protzen? Schön wäre es zudem, wenn die Dinger gleich in Sprites geliefert werden. Das bietet sich für Icons doch geradezu an.

Optimaler Quelltext

Bleiben wir beim Thema Page Speed. Hier trägt auch der Quelltext ein gutes Stück mit dazu bei. Im Head soll sich nur das befinden, was auch absolut notwendig ist. Im Body möchte ich den Content weit oben sehen. Sidebar, Scripts und all der Börts sollen im Quelltext unten stehen. Wäre es nicht toll, wenn die ganzen (themeeigenen) Scripte schon zusammengefasst wären? Das käme auch dem Verhältnis Quelltext zu Content zu Gute -> Pluspunkte bei den SuMas.

onPage SEO – Interne Verlinkung

Keine extra Plugins zur Verbesserung im Bereich onPage SEO, wie Breadcrumps und verwandte Artikel wünsche ich mir – kann man doch gut ins Theme einbauen. Schön wären beim Aufrufen eines Beitrags auch die letzten X Artikel der betreffenden Kategorie in der Sidebar zu haben. Dazu muss ich auf ein Plugin zurückgreifen, welches ich mir sparen könnte.

Ein erleichterte interne Verlinkung würde mir auch im Backend, sprich Editor gut gefallen. Man speichert seinen Entwurf und im Beitrag werden Schlüsselwörter markiert, welches sich auch im Titel anderer Beiträge und Seiten befinden. Bei einem Mousover öffnet sich ein Popup mit den entsprechenden Beiträgen. Per Klick lassen sich sich mit dem Wort im Beitrag verlinken. Idealerweise mit der Anzeige, wie oft mit dem selben Keyword ein Link zum Ziel gesetzt wurde. Dafür gibt es auch Plugins, wie das, welches Matthias heute in seinem Beitrag zur internen Verlinkung vorgestellt hat. Jedoch findet die Verlinkung on the fly statt – mehr Datenbankabfragen gleich Performanceverlust.

Nur Wunschdenken

So ein Theme wird es wahrscheinlich nie geben. Ob mein ideales Theme überhaupt umsetzbar wäre, kann ich auch nicht sagen. Würde ich das Coden beherrschen, würde ich es genau so umsetzten. Wahrscheinlich kämen mir noch ein paar Ideen. In Ermangelung dessen, schaue ich weiterhin in entsprechenden Pools nach „meinem“ Theme.

Am Rande sei bemerkt, dass ich zur Zeit auf ein Theme ein wenig gespannt bin. Es sollte bereits Anfang Januar veröffentlicht werden, ist aber noch nicht fertig gestrickt. Es ist in Arbeit bei SEO Design Solutions, den Machern des WordPress Plugins SEO Ultimate. Da die Jungs selbst WordPress einsetzen, von SEO Ahnung haben und schon ein gutes Plugin geproggt haben, denke ich dass das Theme eine nähere Betrachtung verdient. Vielleicht greife ich ja auch zu. Meine Theme-Halbwertszeit ist bereits überschritten. 😆

Who Sees Ads – Werbung für Stammleser ausblenden [Screencast]

Viele Blogger möchten mit ihren Blogs auch ein paar Euro verdienen. Die Monetarisierung des Blogs ist auch völlig in Ordnung, warum auch nicht. Die besten Klickraten erreicht man, bei Platzierung der Werbung direkt im Beitrag.

Nun ist das nicht gerade förderlich bei der Stammlesergewinnung. Eine eigene (kleine) Community um das eigene Blog aufzubauen, gehört einfach mit dazu. Ihr wisst ja selbst, ein Blog lebt erst so richtig durch die Kommentare der Leserschaft. Vergraulen muss man sich die Stammleser jedoch nicht durch Banner im Content. Dafür gibt es Lösungen in Form von Plugins. Richtig angewendet werden Stammleser von der Werbung verschont.

Wie das funktioniert seht ihr im Screencast. Hier im Blog verwende ich dazu das Plugin Who Sees Ads in Verbindung mit Post Layout. Das letztere Plugin erleichtert den Einbau der Codeschnipsel ungemein. Außerdem spart man sich das Gefrickel im Quellcode, wenn man mal wieder das Theme gewechselt hat.

Screencast – Werbung für Stammleser ausblenden


Ich hoffe, der Screencast war hilfreich und hat euch gefallen. Den wollte ich längst schon erstellt haben, schließlich habe ich die Software ja schon lange auf der Platte. Erstellt habe ich das Video mit Camtasia für Mac. Das Programm hatte ich vor längerer Zeit bei Jeffrey gewonnen. Die Handhabung ist echt geschmeidig und macht Bock auf mehr.

Meine Stimme selbst zu hören, finde ich nach wie vor einfach abgründig. ^^ Außerdem gefällt mir mein Redefluss so gar nicht. Das wird sich hoffentlich mit ein wenig Übung noch bessern, ansonsten müsst ihr und ich damit leben. 😆

Wer Fragen zu den Plugins hat, nur raus damit.

Test – Mobil bloggen mit der WordPress App

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Ich konnte es jetzt ja doch nicht lassen. Nachdem es nun ein größtes Update für das iOS WordPress App gab, konnte ich der Versuchung des mobilen Bloggens nicht widerstehen.

Hier also nach drei Jahren bloggen mein erster mobiler Beitrag. Ein Foto einfügen geht echt mal schnell und gefällt mir gut. Gespannt bin ich nun allerdings, wie lange der Upload benötigt. Aber genug jetzt – ich latsch jetzt mal weiter. 😉