Goodbye Blogosphäre

Nachdem hier so lange nichts gepostet wurde, ist es doch mal an der Zeit ein Lebenszeichen von mir in das Blog und eure Reader zu schicken. Fast ein ganzer Monat ist seit dem letzten Beitrag vergangen, was an meinem Mangel an Zeit lag. Nun, der Mangel besteht nicht mehr wirklich.

Die Lust am Bloggen mag sich jedoch nicht wieder einstellen. Das Real Life hat das Web 2.0 zur Seite gedrängt, was nicht weiter tragisch ist. Der tägliche Sport ist ein prima Ersatz für Tastatur und Mouse – außerdem besser für die körperliche Verfassung. Einen Beitrag – den sportlichen Rückblick auf den Juli – werde ich noch schreiben und danach sehe ich lange nichts. Es wird wohl eine lange Pause folgen, wahrscheinlich wird es aber das Ende meiner Zeit als Blogger sein.

Für letzteren Fall bleibt zu sagen, dass mir die vergangenen Jahre mit euch – am 31.07 werden es 3 Jahre  – echt Spaß gemacht haben. Einige tolle Menschen durfte ich kennenlernen (soweit man denn einen Menschen im Web kennenlernen kann). Den Stammlesern sage ich Danke für die vielen Kommentare, Mails und auch so manches Telefonat. Was bleibt sonst noch zu sagen? – ehrlich gesagt habe ich keine Ahnung. Euch wünsche ich jedoch alles Gute – haltet euch munter, wie der Saarländer sagt.

Der Text da oben ruhte nun eine gute Woche als Entwurf im Backend. Einen großen Teil habe ich mal in einen Blockqoute gesetzt, da ich den etwas entschärfen möchte. Nichts wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird. Ich belasse es also bei einer Pause auf unbestimmte Zeit. Wäre doch etwas blöd, heute am 3. Jahrestag hier die Tore zu schließen.

Also, dann bis demnächst… 😉

Die „Über-Seite“ – Visitenkarte des Bloggers

Die „Über-Seite“ ist mit einer der wichtigsten Seiten, die ein jedes Blog haben sollte – so meine subjektive Meinung. Es ist die Seite, die ich bei Endecken eines neuen Blogs als erstes oder spätestens nach dem Lesen eines Beitrags aufrufe.

Als Leser eines Blogs möchte ich immer gerne erfahren, wer denn hinter dem Blog steht – also die Person ein klein wenig beschnuppern. Gerade da Blogs in der Regel meist die Person und deren Persönlichkeit widerspiegeln, ist die „Über mich“ Seite wichtig, um dem Besucher einen ersten Eindruck der eigenen Person zu vermitteln.

Die eigene Person als Hürde

Die „Über mich“ Seite ist meine persönliche Hürde. Obwohl ich selbst viel Wert darauf lege diese auf anderen Blogs lesen zu können, ziehe ich mich immer wieder wie Gummi, wenn ich meine eigene bearbeiten oder eine neue erstellen muss. Am schwierigsten fällt mir generell der Einstieg. Ist der erste Satz einmal geschrieben, geht es nicht mehr ganz so zäh weiter, bleibt aber weiterhin schwierig.

Man stellt sich die Frage, was möchte der Leser denn überhaupt über dich wissen? Letztendlich endet es bei mir dann immer mit ein paar Angaben zu meiner Person und/ oder zu meinen Hobbys. Was soll man denn sonst auch großartig schreiben?

Wie ist das euch? Fällt es euch leicht die „Über mich“ Seite zu schreiben und was packt ihr hinein?

Meine erste Millionen mit dem Blog

*Egobeitrag* Wer hätte das gedacht, dass ich mit meinem Blog einmal 1 Million machen würde – ich ganz gewiss nicht. Leider schreibe ich hier nicht über 1 Million €, sondern über die Besuche des Blogs.

Für ein großes Blog keine große Sache, die füllen die Million wahrscheinlich alle 2 Monate, doch für mich ist das (für mein kleines Blog) schon eine tolle Schlagzahl. Ich hätte nie erwartet, dass mein Quatsch so oft gelesen werden würde.

Die Million habe ich leider um ein paar Tausend verpasst, wie man im Screenshot sehen kann.

WP Stats
Google Analytics

Ich warte dann einmal auf die nächste Million. 😉

Ab wann ist man Teil der deutschen Blogosphäre?

Ab welchem Zeitpunkt ist man ein Teil der deutschen Blogosphäre? Diese Frage stelle ich mir schon eine ganze Weile, um genau zu sein, seit Matthias einen Artikel über Blogs, Networking und persönlichen Kontakt geschrieben hat.

Ist denn der olle Majeres ein Teil der deutschen Blogosphäre? Um die Frage beantworten zu können, müsste man erst einmal definieren, was denn die deutsche Blogosphäre überhaupt ist. Ich definiere es einfach mal so.

Die deutsche Blogosphäre ist die Summe aller deutschsprachigen Blogs.

Somit sollte die Frage eigentlich schon beantwortet sein. Ganz so einfach ist es jedoch nicht, wie ich denke. Es gehört einfach mehr dazu, als nur 2, 7, oder 20 Beiträge in der Woche zu verfassen. In meinen Augen hat es vielmehr mit der Wahrnehmung innerhalb der Blogosphäre zu tun.

Kennt man dein Blog, deine Beiträge, findet man dich in der Blogroll vieler anderer Blogs und werden deine Beiträge oft verlinkt? Das sind einige Punkte die unmittelbar mit der Wahrnehmung des eigenen Blogs innerhalb der Blogosphäre zu tun haben.

Wie kann man den Grad dieser Wahrnehmung messen?

Ich sage es ganz offen – keine Ahnung. Selbst wenn man es könnte, bleibt immer noch die Frage offen, ab wann man denn Teil der Blogosphäre ist. Reichen 20 Trackbacks im Monat aus oder 36 Einträge in der Blogroll anderer Blogs? Vielleicht genügt es auch schon, wenn man von einem Alphatier wie Robert Basic wahrgenommen und in seinem Blog erwähnt wird. Fragen über Fragen die ich nicht zu beantworten weiß.

Gehöre ich der deutschen Blogosphäre an?

Das Blog hier wird am 31. Juli drei Jahre alt. Mit diesem Beitrag gingen 939 Posts online, knappe 9000 Kommentare wurden geschrieben und die Stammleserzahl tingelt um die 270. Ganz ehrlich, als Teil der deutschen Blogosphäre fühle ich mich dennoch nicht. Wann sich das Gefühl der Zugehörigkeit einstellen wird – wenn es das überhaupt tut – kann ich nicht sagen.

Und ist es denn überhaupt eine Sache, über die man sich Gedanken machen sollte?

Update: Auch Jana und Conny haben sich des Themas angenommen. Ihre Meinungen dazu sind absolut lesenswert und gehen das Thema auch aus weiteren Perspektiven an.

Erzwungener Frühlingsputz im Blog

Gestern Nachmittag streikte das Blog. An keinem meiner Rechner ließ sich das Blog aufrufen. Ich erhielt lediglich die Meldung, dass der Server nicht reagiert. Seitens meines Hosters war’s soweit alles in Ordnung, wie ein Anruf bei der Hotline zeigte.

Lange Zeit mit der Fehlersuche muss ich nicht verschwenden, da ich gleich meine Plugins in Verdacht hatte. So war ich denn gestern gezwungen, einen Frühlingsputz im Blog durchzuführen. Noch vor ein paar Tagen hatte ich mich mit Jens über die Anzahl der Plugins unterhalten und war eigentlich der Meinung, dass ich auf keines verzichten kann. Nun, es hat sich gezeigt, dass wenn man etwas tun muss, es auch machbar ist. So bin ich nun von einst 31 aktiven Plugins runter auf 23 – das Blog hat es überlebt.

Weggefallen sind unter anderem drei SEO Plugins. Diese hatten dem Blog stark zugesetzt, da sie in Echtzeit ihren Dienst verrichtet hatten. Im Ergebnis ist die Sidebar nun etwas leerer als vorher, jedoch hat das Blog – Front- und Backend – kräftig an Geschwindigkeit zugelegt. Das ist erst einmal die Hauptsache.

Mal sehen, was ich mit dem freigewordenen Platz im Footer anstellen werde.

Schutz vor Spam mit Hilfe von Captcha

Gegen Spam hilft ein Captcha – Wer einen Internetauftritt betreibt und die Möglichkeit der Interaktion mit dem User erlaubt, kennt das Problem mit den Spammern nur zu gut. Sei es in Gästebüchern, Kommentaren in Blogs oder auch in Anmeldeformularen.

Dem Spam kann man mit Hilfe eines Captchas Einhalt gebieten. Ein Captcha ist eine Zahlen- oder Zeichenfolge, welche in ein separates Feld eingegeben werden muss, um zu bestätigen, dass man auch tatsächlich ein Mensch und kein Spambot ist.

Mathe-Captcha

Oftmals begegnet man Captchas in Form von kleinen Matheaufgaben, deren Lösung in das Eingabefeld gehört. Dabei kommen meist recht simple Aufgaben basierend auf den Grundrechenarten zum Einsatz. 3 x 5 oder 14 – 3 stellen für niemanden ein Problem dar.
So ein Mathe-Captcha lässt sich aber auch übertreiben. Dann haben weder Spambots, noch der gewöhnliche User eine Chance, sondern nur Mathematiklehrer- und Professoren. Versucht mal bei Quantum Random Bit Generator das Captcha zu lösen 😉 .

Screenshot Captcha

Captcha

WordPress und Captcha?

Anbei bemerkt kommt für mich ein Captchagedöns für meine Blogs nicht in Frage. WordPress lässt sich über Plugins wie die Antispam Bee ja sehr gut gegen Spam aufrüsten. Daher ist in meinen Augen ein Captcha für WordPress betriebene Blogs nicht notwendig.

Vielleicht wäre für das oben angezeigte Captcha zuvor ein Training mit der Pop Quiz Clock hilfreich 😉 . Na, wie sieht es aus? Hättest Du das Captcha lösen können? 😉

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