Premiere / Sky knacken mit Linux Receiver und Cardsharing

Auch nach der Umstellung auf Nagra3 hat es Premiere / Sky immer noch schwer die Schwarzseher auszuschliessen. Findige Hacker schauen weiterhin kostenlos mit. Premiere knacken sie unter Verwendung eines Linux Receivers in Verbindung mit Cardsharing.

Möglich machen das aktuelle Versionen von SoftCam-Modulen, welche über diverse Internet-Shops erhältlich sind. Die Module emulieren die Verschlüsselungskarten und brauchen lediglich einen gültigen Schlüssel (Key) um zu funktionieren. Erst einmal installiert braucht es nur noch einen Link zu einem Card-Server. Das kann zum Beispiel der nette Nachbar sein, der seinen Linux Receiver ungeschützt verwendet. Die entsprechenden Links werden in einschlägigen Webforen getauscht.

Der Nachbar bekommt von seinem Mitseher nichts mit, macht sich aber (nichtsahnend) strafbar, da er in dem Moment einen illegalen Server betreibt! Daher sollte jeder Premiere-Kunde oder Sky-Kunde, der einen Linux Receiver besitzt, ihn hinter einem Router betreiben. Wichtig ist, dass der Router mit geschlossenen Ports verwendet wird und das Standardpasswort geändert wird.

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24 Antworten zu “Premiere / Sky knacken mit Linux Receiver und Cardsharing”

  1. Nicht jeder, der einen Linux-Receiver hat betreibt automatisch einen Cardsharing-Server. Dieser müsste erst eingerichtet werden und überhaupt am Internet hängen und die entsprechenden Ports müssten auch freigegeben werden – beides ist bei Otto-Normal-Nutzer eher die Ausnahme.

    Einen Nachbarn, der unwissend einen illegalen Cardsharing-Server (oh, eine Tautologie :smile: ) gibt es nicht wirklich. Also keine Panik!

  2. @Marrrtin: Die Wahrscheinlichkeit ist, wie Du schon sagst, sehr gering. In einem sehr unglücklichen Fall könnte es vorkommen.
    Offene Router findet man leider noch wie Sand am Meer, wie mir mein iPhone tagtäglich verrät ;-) .

    Den Nachbarn einzubringen fand ich ganz witzig :lol: .

  3. Genau das ist das Problem Viel zu viele Leute schauen Premiere nicht legal sondern illegal an und genau hier muss man ansetzen. Premiere wechselt ja sehr oft die Codes aber das hilft hier ja auch nicht. Ich finde es eine Unverschämtheit, dass Leute sich so etwas erlauben. Denn wenn ich es mir nicht legal kaufen kann dann brauche ich es auch nicht, denn für so etwas mache ich mich doch nicht strafbar. Manchmal frage ich mich schon was in den Köpfen der Menschen vorgeht.

  4. Ob der Router allein als Schutz reicht, lassen wir mal dahingestellt. Auch wenn ich alle Sicherheitsvorkehrungen im Router treffe und mein Rechner (oder Linux-Receiver) zunächst mal von außen nicht sichtbar ist, kommen die richtigen Spezialisten in relativ kurzer Zeit hinter den Router.

    Das einzige, was da wirklich sschützt, ist eine Hardware-Firewall. Die wird sich aber wohl kaum ein Privat-Anwender leisten wollen, weil die ja preislich doch locker im 4stelligen Bereich liegen

    • http://de.wikipedia.org/wiki/Firewall

      Bitte ertmal lesen, verstehen und nochmal gut drüber nachdenken, bevor solch haltlose und falsche Behauptungen aufgestellt werden.

      Um allen anderen die Angst zu nehmen, nur mit sauteurer Hardware wirklich sicher zu sein: ne Routing-Firewall auf dedizierter Hardware (am besten mit nem Linux und iptables) mit stateful Inspection ist absolut OK für den Privatgebrauch (beispielsweise ne Fritz!Box) und stellt auch für Profis eine seh hohe Hürde da. Fehlkonfiguration, oder schwerwiegende Bugs in der Software, die ausgenutzt werden können sind der einzige Weg da rein.

      Das was Markus mit einer 4-stelligen Summe meint ist ne Application Layer / Proxy Firewall, da gibts sauteure fertige Lösungen für, aber mit dem nötigen KnowHow auf PC-Hardware für 100 EUR und nem Linux in 4h aufgebaut.

  5. Jaja unser liebes Premiere *gg*
    Wer braucht es schon? … außer ich eigentlich zum Fußball schauen, aber die Radiokonferenzen sind doch spannender habe ich jetzt entdeckt. Und die Filme bei Premiere?… na dafür hab ich auch keine Zeit…

    Ich wusste bisher auch nicht, dass es Linux Reciever gibt, man lernt immer dazu cool^^

    LG
    Timo

  6. Ist es wirklich so einfach, einen Server so zu knacken??
    Dann verliere ich doch fast das Vertrauen in mein Online-Banking ;-)

  7. @Christian: Das ist wohl eine Sache, die es immer geben wird :-( .

    @Markus: Ne, eine Hardware-Firewall ist wohl entschieden zu teuer. Was so ein richtiger Hacker ist, der schafft sich wohl mit Hilfe von ein paar Progrämmchen unbemerkt zutritt :???: . Aber derer gibt es zum Glück nicht sooo viele… Denke ich zumindest.

    @Timo: Fussball kann ich mir gar nicht ansehen, dazu war ich noch nie zu begeistern. Ich schaue lieber Motorsport :-) .

    @Trenscout: Lohnt es sich dein Konto zu knacken ;-) ?
    Eine Bank wird ihren Server hoffentlich besser gesichert haben, als ein Privatanwender sein heimisches Netzwerk :shock: .

  8. @Andreas: Wenn das mal kein böses Blut gibt… Hacker… Das sind doch die Guten. Die bösen heißen Cracker [/ Klugscheißmodus ]

    Dass ne Hardwarefirewall zu teuer ist, ließ ich ja oben schon anklingen. Selbst gebraucht aus der Insolvenzmasse von irgendwelchen Unternehmen sind die nicht bezahlbar.

    Fußball… Motorsport… Ich schau mit beides an, und Premöre zeigt ja schließlich auch Formal 1 ;)

  9. @Markus: Ich wusste gar nicht, dass es da einen Unterschied gibt :-) .

    Wir haben im Betrieb noch eine defekte Firewall rumliegen. Die ist aber abgeraucht, Firewall im wahrsten Sinnes des Wortes ;-) .

  10. mal sehen wie lange es diesmal dauert bis es wieder hell ist.#
    schließlich arbeiten einige köpfe daran.
    Premiere wird es nie schaffen eine sichere Verschlüsselung zu erstellen. :lol:

  11. Hallo,

    wieso muss eine Hardwarefirewall teuer sein? Die Dinger sind auch nichts anderes als eine 386 PC-Kiste mit einem “etwas” optimierten “unix” Betriebssystem.
    Schaut Euch mal nach IPCOP um, der kann das auch, und für “lau”, abgesehen von der Hardware. Und einen 386 hat doch man einer noch im Keller oder auf dem nächsten Flohmarkt.
    Tut bei mir schon seit Jahren den Dienst.
    Gruss compaq62

  12. Wie sieht es eigentlich mit Bot-Netzen aus? Ist da auch jeder Einzelne “schuldig” i.S.d. Gesetzes?

    Auf jeden Fall ist es Premiere gelungen, einen Großteil der Schwarzseher abzuschütteln. Das ist zuletzt ja zum Volkssport geworden (und wahr ehrlich gesagt auch ein Kinderspiel). Emulatoren – in welcher Art auch immer – gibt es meines Wissens immer noch nicht…….

    • @plerzelwupp: Auf die Frage habe ich keine Antwort, dafür kenne ich mich mit der Materie zu wenig aus.

      Meines Wissens ist die aktuelle Codierung noch nicht geknackt worden. Das System ist scheint sehr sicher zu sein, da es schon einige Jahre in anderen Ländern läuft. Der Medien Mogul Murdoch hat es zu Premiere mitgebracht.

  13. Hallo Andreas,

    wer,was,wie, und nicht wo Du das mit Nagra3 gelesen hast,(Findige Hacker schauen weiterhin kostenlos mit. Premiere knacken sie unter Verwendung eines Linux Receivers in Verbindung mit Cardsharing.)
    Bisher hat es noch niemand geschaft Nagra3 / Sky zu knacken, deswegen verstehe Ich nicht was das sein soll. Kanst ja deinen Informanten nennen, viele werden ihm Dankbar sein.!

  14. @Markus.
    Erklär mir mal was ne Hardware Firewall ist. Ist das eine Mauer aus Steinen an denen kein Internet durchkommt? Also ich kenne nur Firewalls die Software basierend sind. Selbst die Vielgeliebten Cisco Firewalls sind Softwarelösungen. Wenn ich einen Router für allen traffic sperre, dann erkläre mir mal wie da einer durch will.
    Ich geh kaputt mit diesen blödquatschenden Möchtegernprofis. Zeige mir ne HardwareFirewall, zeig mir einen der durch einen gesperrten Router gekommen ist. Mein Server im Keller ist seit 2001 offen für Remotedesktop. Bis heute hat es noch keiner geschafft sich dadrauf zu hacken. Ich betreibe einen Webcamserver der 4 Kameras streamed. Der Server steht im Internet mit öffentlicher IP. Popliges XP mit integrierter Firewall lediglich die Ports zur Cam und SFTP und remotedesktop sind offen. Hackversuche 8356288 (stand heute 2.11.2009), wo sind die bösen Buben die nur darauf aus sind einen Server zu hacken koste es was es wolle. Alles Schwachsinn. Ports zu und ruh ist. Und die die offen sind n gescheites 12 sstelliges Passwort mit einem kryptischen Benutzernamen. Da brennt eher die CPU im Kühlraum durch als das sich da einer die Mühe macht.

  15. “Möglich machen das aktuelle Versionen von SoftCam-Modulen, welche über diverse Internet-Shops erhältlich sind.”

    Das stimmt so nicht ganz. Softcams sind keine Module, sondern, wie der Name es schon sagt, schlicht Software die Cam-Module emulieren. Primär werden die Softcams dazu benutzt, eine bspw. Sky-Karte im internen Schacht eines Linux-Receivers zu benutzten um nicht auf die zertifizierten Receiver angewiesen zu sein (welche vor allem bei HD+ unbrauchbar sind). Natürlich haben die Softcams dann noch weitere Funktionen wie das Cardsharing etc.

    Außerdem gibt es die Softcams nicht in “diversen Internet-Shops”. Das ist kostenlose Software und kann in vielen verschiedenen Foren runtergeladen werden.

    @Spektral: “Hardware-Firewall” wird eigentlich auch nur umgangssprachlich für eine im Router enthaltene “Firewall” benutzt. Wenn du jetzt Ports geöffnet hast für den Remotedesktop, dann musst du darauf vertrauen, dass dein Remotedesktop keine Sicherheitslücken hat. Falls das Programm irgendwelche Lücken haben sollte, dann ist das natürlich kritisch. Die Frage ist nur, wieso jemand ausgerechnet dich hacken sollte. 8356288 Hackversuche? Was sind bei dir Hackversuche? Jemand hat versucht, sich anonym auf deinem FTP-Server einzuloggen? Das wäre nicht wirklich ein Hackversuch…

    Software-Firewalls sind außerdem nutzlos und man kann auf diese getrost verzichten, wenn man einen Router benutzt. Diese bringen mehr Sicherheitsrisiken mit als das sie diese vermeiden.

  16. Software-Firewalls sind außerdem nutzlos und man kann auf diese getrost verzichten, wenn man einen Router benutzt. Diese bringen mehr Sicherheitsrisiken mit als das sie diese vermeiden.

    Da gebe ich Dir bedingt recht. Andererseits gibt es oftmals den berechtigten WUnsch, auch den ausgehenden Datenverkehr besser kontrollieren zu können. Da können softwareseitige Firewalls durchaus hilfreich sein.

  17. wahwahwah… aaalso, die erste gbox installation gab es 2001 rum, die erste cccam installation war dann 2002 rum, newcamd gab es 2000 rum. wenn firmen knappe 9-10 jahre brauchen um eine gefahr zu analysieren, dann verstehe ich die plausibilität der finanzkriese.

  18. Also Christian bist du irrgentwie schwul oder so wie ein memme gegen hackers. Geht doch einfach auf justin.tv so ende.

    • against hallofhacker Antworten 11. Mrz, 2010 um 15:42

      Also “hallofhacker” dir möchte ich erst einmal nahelegen richtig die deutsche Sprache zu lernen. Ich finde es sehr traurig und gleichzeitig lachaft, dass sich diverse (hallofhacker) nur mit Beleidigungen zu helfen wissen.

      An alle anderen: Für einen Otto-Normal-User reicht eine Routerfirewall aus. Wie schon Spektral erkannt hat reicht ein gutes Passwort aus. Man benötigt schon eine Menge Zeit um ein 128bit oder 256bit Schlüssel zu knacken. Das geht nicht mal eben mit nem Laptop vorm Haus stehen und loshacken. Es ist natürlich möglich mit verschieden Mitteln aber es ist jedoch sehr selten, dass ein solches Hacking stattfindet. Man sollte eher aufpassen, dass man seine Passwörter nicht in die Pinnwand in der Wohnung hängt oder ähnliches. Das ist meiner Meinung nach das größere Problem. Ganz abgesehen von Leuten, die ihr WLAN-Netz bzw. den Router nicht mit einem Passwort versehen.

Trackbacks/Pingbacks

  1. Andreas Majeres - 08. Mrz, 2009

    Neuer Blogbeitrag: Premiere knacken mit Linux Receiver und Cardsharing: Auch nach der Umstellu.. http://tinyurl.com/chumxy

  2. Manfred Sander - 21. Feb, 2010

    RT @Majeres: Premiere / Sky knacken mit Linux Receiver und Cardsharing http://bit.ly/5KNI3I

  3. Manfred Sander - 21. Feb, 2010

    http://www.majeres.de/premiere-knacken-mit-linux-receiver-und-cardsharing

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