Kleines Fotostudio selbst bauen
Ein eigenes kleines Fotostudio hatte sich mir schon vor ein paar Monaten in den Kopf gesetzt. Wer sich ein wenig umschaut, wird schnell feststellen, dass die Ausrüstung für ein Fotostudio schnell ein kostspielige Angelegenheit wird. Aber man kann sich für relativ wenig Geld auch ein kleines Fotostudio selbst bauen.
Anleitungen dazu gibt es einige im Netz wie zum Beispiel die Studiobeleuchtung bei HennigArts. Danke an Olli an der Stelle für den Link
. Weitere tolle Tipps für bastelfreudige Hobbyfotografen gibt es bei Lighting-Academy.com. Hier sollte man sich auf jeden Fall einmal umschauen. Das teuerste an meinem Fotostudio war der Hintergrund. Ihn habe ich über eBay bezogen und 70€ dafür gezahlt. Es ist ein schwarzer Stoff mit den Maßen 3*6 m. Zur Aufhängung verwende ich eine Gardinenstange von Ikea, welche ich noch hier liegen hatte.
Für die Beleuchtung habe ich mich an die Anleitung von HennigArts gehalten. Den Baustrahler samt Stativ habe ich in unserem örtlichen Baucenter für 15€ erstanden. Der Kleinkram zur Befestigung des Schirms kostete auch nochmal etwa 10€. Einen weißen Schirm habe ich in unserer Umgebung leider nirgends gefunden. Ihn habe ich dann auch über eBay für 9€ geordert. Somit war meine Grundausstattung für knappe 105€ komplett. Natürlich verwende ich auch noch ein Blitzgerät. Dies musste ich mir aber nicht extra anschaffen, da ich dafür den Blitz verwende, den ich Thomas vor einiger Zeit abgekauft hatte.
Einen Reflektor habe ich bei der Gelegenheit auch noch selbst gebaut. Hierfür dienten mir ein paar Leerrohre die nach der Neuinstallation der Elektrik unseres Hauses übrig waren als Rahmen und eine Eisschutzdecke für PKWs. Er ist zwar nicht schön, erfüllt seinen Zweck aber voll und ganz.
So günstig wie das Fotostudio auch war, lassen sich damit durchaus gute Ergebnisse erzielen. Einzig die Farbtemperatur macht ein wenig Probleme, da die Strahler kein Tageslicht (5600 Kelvin) liefern. Dafür habe ich aber den Weißabgleich der D80 angepasst. Außerdem habe ich immer eine neutrale Farbe durch den schwarzen Hintergrund in der Aufnahme, die sich natürlich in der Nachbearbeitung bestens abgreifen lässt. Ein paar meiner Familienmitglieder haben sich auch schon von mir ablichten lassen. Leider wollte niemand sein Foto hier im Blog veröffentlicht haben, was ich natürlich verstehen kann. Dafür gibt es aber ein Foto von Keanu
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Auf jeden Fall habe ich sehr viel Freude an meinem Studio. Außerdem macht mir das Fotografieren von Menschen bedeutend mehr Spaß als Landschaften und Architektur, wie ich feststellen konnte.


07. Dez, 2009 
















Schöne Anleitung.. jetzt fehlt mir nur noch meine gewünschte Spiegelreflex..
Voll toll! Ich muss am Samstag Fotos in meinem kleinen Improstudio machen… so gut ausgerüstet wie du, bin ich leider nicht, mal schauen was da wieder herauskommt =)
@Criz: “Nur” noch die SLR? *autsch*
@Timo: Na ja, so gut gerüstet bin ich damit auch noch nicht. Muss ja aber auch nicht, da es für den Hobbygebrauch vollkommen ausreicht
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Improstudio klingt spannend
Schöner Artikel
Danke für die vielen Informationen und Anregungen.
@Michael Thiem: Keine Ursache
Wow, das ist ja echt cool! Will seit langem so einen alleine machen…Sehr ausführlicher und nützlicher Beitrag! Danke.
Hi,
für 100€ ist das schonmal ein ganz nettes Fotostudio.
Mir gefällt die Halterung für den Regenschirm sehr gut
Ich selbst bin immer vor so einem “Fotostudio” zurückgeschreckt weil ich mit Kosten um die 500 – 1000€ rechne was mir durchaus zu viel wäre
@Emmelie: Ein “echtes” Equipment wäre mir für das Hobby auch zu teuer.
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Um ab und zu ein paar Fotos von Freunden und der Familie zu schießen ist das selbstgebaute Studio völlig ausreichend
Cooler Tipp jedenfalls. Mit einem Minibudget schon etwas Gestalten zu können.
@Philipp: Für einen Hobbyfotografen ist das völlig ausreichend. Vielleicht lege ich mir noch einen kleine Blitzanlage zu.
Im Moment bin ich aber mit dem selbstgebauten Equipment noch völlig zufrieden.