EU Beschluss zur Glühbirne – Thomas Edison meldet Kurzarbeit an

Der arme Edison, hatte er doch so viel Mühe mit der Erfindung der Glühbirne. Und jetzt ca. 100 Jahre später kommt das Aus für seine Glühbirne. Laut EU Beschluss werden ab dem 01. September 2009 in 27 EU Staaten die Glühbirnen vom Markt genommen. Man hat für die Glühbirnen einen ausgeklügelten Sozialplan erstellt. Begonnen wird mit den 100 Watt Leuchtmitteln. Gefolgt von der über 75 Watt Fraktion in 2010 und alle über 65 Watt in 2011.  Zuletzt geht die Clique Ü25 im Jahr 2012 in den Vorruhestand. Ab in Kraft treten des Beschlusses dürfen Lagerbestände noch  verkauft werden und dann ist Zappen duster, zumindest für die Glühbirne.
Der Grund für den Beschluss ist der schlechte Wirkungsgrad und der damit einhergehend hohe Energieverbrauch. Der Verbraucher wird damit gezwungen auf effizientere Leuchtmittel wie Halogen, LED und Leuchtstoffröhren umzusteigen.

Man verspricht sich dadurch ca. 5 – 6  Milliarden Euro Einsparung an Energiekosten. Ich finde das super, allerdings gebe ich zu, dass in unserem Haushalt die Glühbirnen die Oberhand haben. Aber ich gelobe Besserung und warte mit der Umstellung nicht bis September 2009. Wenn ich nicht allzu träge bin, schaffe ich das schon bis August ;-) .

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5 Antworten zu “EU Beschluss zur Glühbirne – Thomas Edison meldet Kurzarbeit an”

  1. Dein Artikel hat mich direkt motiviert etwas über Stromsparlampen zu schreiben. Danke :) Ich hoffe nur das die Birnen billiger werden, sobald viel mehr davon gekauft werden.

  2. @Christian: Schön,dass dir der Artikel gefallen hat ;-)

  3. »factum« berichtet, daß jetzt wegen des EU-Glühlampenverbots in China alte Quecksilberminen reactiviert werden — mit verheerenden Folgen für die Beteiligten:

    http://www.factum-magazin.ch/wFactum_de/aktuell/2009_09_04_Chinas_Arbeiter.php

    Überhaupt sollte man extrem aufpassen, daß so eine Sparlampe nicht zu Bruch geht. Im Gegensatz zum (verbotenen) Fieberthermometer, wo das Quecksilber perlt, diffundiert das in der Sparlampe enthaltene Quecksilber in die Umgebungsluft und kann also aufgenommen werden. Aber nirgends gibt es Verhaltensmaßregeln, was denn nun zu tun sei, wenn eine Sparlampe zerbricht.

    Für diejenigen, die diese ganze Angelegenheit trotzdem mit Humor nehmen oder einfach ihren Frust ablassen wollen:

    http://www.kerngesund.eu/index.php/cat/c180_Gluehbirnenverbot.html

Trackbacks/Pingbacks

  1. Andreas Majeres - 10. Dez, 2008

    Neuer Blogbeitrag: EU Beschluss zur Glühbirne – Thomas Edison meldet Kurzarbeit an:
    Der arme .. http://tinyurl.com/6rsv5e

  2. Die besten Energiesparlampen 2009 - 23. Jan, 2009

    [...] Europäische Union hat beschlossen den Verkauf herkömmlicher Glühbirnen schrittweise bis 2012 zu stoppen. Den Anfang machen im [...]

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