Rufmord 2.0

In Zeiten des Internets und des Web 2.o ist es für dreiste Zeitgenossen und Neider ein Leichtes Rufmord zu begehen. Dazu braucht es nicht viel. Mit ein paar wenigen Schritten ist es möglich, eine ahnungslose Person in ein schlechtes Licht zu rücken.

Alles was man dazu braucht ist ein Foto des Opfers und eine gefakte Mailadresse. Das Foto bearbeitet man ein wenig und fügt es in ein anderes Foto ein, auf dem sich mehrere halbnackte Homosexuelle liebevoll umarmen. Mit der Mailadresse meldet sich der Täter in einem Social Network an und verwendet die Fotomontage als Profilbild. Das Profil gestaltet er so, dass eine Homosexualität eindeutig ist und tritt homosexuellen Gruppen der Plattform bei.

Es bleibt nur noch sich fleißig durch den privaten, wie auch beruflichen Bekanntenkreis des Opfers zu klicken. Man hinterlässt Spuren, stellt Freundschaftsanfragen und schreibt Nachrichten. Der Rufmord ist perfekt und das Opfer bleibt erst einmal ahnungslos.

Irgendwann wird dann der Geschädigte auf den Vorgang aufmerksam. Spätestens dann, wenn aus seinem Umfeld spitze Bemerkungen und Spott kommen. Ihm bleibt dann nur der Weg zur Kriminalpolizei, um Strafanzeige zu erstatten und zu hoffen, dass man den Täter ermitteln kann.

Das geschilderte Szenario ist echt und das Opfer war ich selbst. Der gefakte Account wurde mittlerweile gelöscht. Zurück bleibt ein bitterer Nachgeschmack und eine leichte Web 2.o Unsicherheit, da ich nicht weiß, was der Urheber sonst noch alles mit meinem Foto getrieben hat.

Hobby Nr. 4 – Gitarre spielen

An Hobbys habe ich ja keinen Mangel. So zählen dazu bisher das Motorrad fahren, bloggen und fotografieren. Als nächstes Hobby steht nun das Gitarre spielen ganz oben auf meiner Liste. Lernen wollte ich das schon immer, habe es aber immer wieder abgetan. Der Hauptgrund war der Zeitmangel. Aber da wird sich schon eine Lösung finden. Wieder in den Sinn gekommen ist mir das Gitarre spielen durch Gerd, der sich eine neue Gitarre zugelegt hat. Er ist mit Phil nun der zweite Blogger den ich kenne, der auf einem solch schönen Instrument zupft.

Für mich wird es die Gitarre wahrscheinlich zu Weihnachten als Weihnachtsgeschenk geben. Voraussichtlich wird es das selbe Modell wie das von Gerd sein. Ich interessiere mich zwar mehr für eine Westerngitarre, Gerd hat mir aber für den Anfang eine Konzertgitarre empfohlen. Der Hals ist da etwas breiter und somit sind die Griffe für einen Anfänger leichter zu bewerkstelligen. Außerdem schneiden die Nylonsaiten nicht so sehr in die noch weichen Fingerkuppen.

Es bleibt jetzt nur noch meine Finanzministerin auf das neue Hobby einzustimmen. Bis Weihnachten ist noch eine Weile hin und bis dahin werde ich ihr das „lebensnotwendige“ Hobby schon nahe bringen 😉 .

Anbei noch ein paar schöne Videos. Wenn ich das mal so drauf habe, bin ich mehr als zufrieden und wahrscheinlich 30 Jahre älter. Auf das erste Video hat mich Carsten hingewiesen. Der Knecht hat es echt drauf – Carsten sowie der Gitarrist 😉 .

Wenn man auf die Schnauze fällt

Der Tag als solcher war gestern eigentlich recht gut. Der Job war zwar stressig, aber recht gut gelaufen. Zu Hause war ich anschließend nur kurz zum Mittagessen und habe dann zwei Stündchen Auszeit auf der Speed Triple genossen. Als ich wieder zurück war habe ich in Youtube gestöbert, als meine Frau mich anrief, dass ich nach draußen käme, um das Auto auszuladen.

Voller Elan bin ich zur Haustür hinaus, habe einen herrlichen Knoten in die Beine bekommen und mich der Länge nach hingelegt. Dabei ist meine linke Hand so richtig heftig auf der Kante einer Mauer aufgeschlagen. Innerhalb weniger Sekunden war mein Daumenballen auf doppelte Größe angeschwollen und der Schmerzpegel irgendwo zwischen gigantisch und unendlich. Mann, was hab ich geflucht. Das Auto habe ich dann nicht ausgeladen. Stattdessen hat mich meine Frau direkt ins Krankenhaus gefahren. Nach einer Stunde Aufenthalt mit ein paar Wartezeiten und Röntgen stand fest, dass die Hand zum Glück nicht gebrochen war. Eine prächtige Prellung hat man diagnostiziert.

Hand, Verletzung, Prellung

Nun denn, die wummernde Hand hat mich fast die ganze Nacht wach gehalten. Mopped fahren ging heute auch nicht. Ich kann die Kupplung nicht betätigen, da der Schmerz einfach noch zu groß ist. Ich bekomme nicht einmal eine Flasche Wasser alleine geöffnet . Morgen werde ich allerdings wieder mit der Speed Triple zur Arbeit fahren. Wie ich das Kuppeln ohne großes Geschrei bewerkstelligen soll, weiß ich allerdings noch nicht. Stören würde mein lautes Gejammer wohl niemand, morgens um 5 Uhr liegen die Meisten ja noch im Bett 😉 .

Der Urlaub ist vorüber

Heute war nach drei Wochen Freizeit mein erster Arbeitstag im „neuen“ alten Job. Der Tag hat mich nicht gerade begeistert. Der Produktionsanlauf, nach 2 Wochen vollständigem Stillstand, ist immer für einige Überraschungen gut. So liefen denn auch gleich zwei Maschinen nicht und kamen erst nach etwa 4 Stunden in Gang. Wie zu erwarten war, fehlten auch einige Mitarbeiter. Ein wirklich gelungener Start für mich und zum Ende der Schicht war der Auswurf nicht gerade der, den man mit einem Lächeln seinem Betriebsleiter präsentieren sollte.

Nach über 2 Jahren reinem Bürojob am Schreibtisch, fühle ich mich im Moment etwas erschlagen. 8 Stunden ständiges Laufen in der Produktion machen sich jetzt bemerkbar. Wie schnell man doch abbaut, wenn man mit seinem Hintern ständig auf einem tollen Lederstuhl gesessen hat. Viel reißen werde ich heute wohl nicht mehr. Ich werde jetzt duschen, essen und dann lockt die Couch. Dabei wollte ich im Grunde noch einen Beitrag für Morgen vorschreiben.

Mal sehen, was mein innerer Schweinehund heute Abend dazu sagt 😉 .

DSL Anbieterwechsel – Ja oder Nein?

Mein aktueller DSL-Vertrag (+ Telefon) ist jetzt über 24 Monate alt und somit kündbar. Er läuft beim dem Unternehmen mit der hübschen Magenta, der T-Com. Jetzt überlege ich, ob ich den Anbieter wechseln soll, verschiedene Testberichte zu DSL-Anbieter gibt es ja, da ich auch eine etwas schnellere Leitung haben möchte. Im Moment bin ich mit DSL (Digital Subscriber Line) 6.000 unterwegs und würde gerne auf 16.000 wechseln. Dass bei mir auch 16.000 DSL verfügbar ist, habe ich bereits überprüft. Mein derzeitiger Anbieter hat die auch im Programm, aber man schaut sich ja gern nach einem günstigeren Internet-Anbieter um.

lan, Kabel

Die 16.000er Leitung hätte ich schon gerne, alleine des Blogs wegen. Das Blog bringt es mit sich, dass ich sehr viel im Netz surfe und da ist so ein wenig Luxus was ganz Nettes. Man gönnt sich ja sonst nichts 😉 . Mein Freund Ralf verfügt über diesen Luxus und so habe ich bei ihm schon so manche schnelle Stunde genossen. Die meisten Seiten bauen sich schon beim Klick blitzartig auf, Wartezeiten gibt es so gut wie keine. Up- und Downloads gehen rasend schnell, was für mich ein großer Vorteil wäre, da ich öfter Fotos an Freunde und Bekannte maile. Bei 10MB und mehr braucht mein Thunderbird da schon recht lange 😉 .

Gefallen würde mir der große Tarif von Kabel Deutschland mit 32 MBit/s und dem sehr günstigen Preis von knappen 30 Euronen. Leider ist da aber kein Call by Call möglich und gerade das wäre ein Muss, da wir oft nach Thailand telefonieren. Ohne Call by Call würde der Spass teuer werden. Somit kommt er für mich nicht in Frage. Der Anbieter mit der Matheaufgabe als Name kommt auch nicht in Frage, da ich dort schon mal meine Erfahrungen gemacht hatte. Nun, ich habe ausreichend Zeit zum Suchen und muss mir keinen Stress machen. Ich werde schon noch das Passende für mich finden.

Am Ende wird es wohl doch das Entertain-Packet bei meinem jetzigen Anbieter werden. Das ist auch jenes, welches mein Freund Ralf hat. Damit könnte ich dann auch TV über den Internetanschluss schauen 🙂 . Das hat doch auch was…

Tage des Donners

Ganz unregelmäßig treten sie bei mir auf, meine ganz persönlichen „Tage des Donners“. Das sind Tage, an denen ich höllische Kopfschmerzen habe, gegen die meist kein Aspirin anspricht. Gestern war wieder so ein Tag. Tanja hatte mich um ein Foto einer Nacktschnecke gebeten. Da ich keines in meinem Archiv habe, bin ich losgezogen um eines der Kriechtiere aufzutun. Bereits im Wald merkte ich die ersten Vorläufer der Kopfschmerzen. Sie kündigen sich immer mit einem Ziehen im Nacken an. Nachdem ich ein Schneckchen entdeckt und abgelichtet hatte, bin ich dann gleich nach Hause.

Das Foto hatte ich noch bearbeitet und an Tanja gemailt. Ab da war der Tag für mich gelaufen. Der Kopfschmerz war in seiner Bestform. Ein im Rhythmus des Herzschlags pulsierender Schmerz, der im Nacken beginnt und sich in der rechten Schädelhälfte ausbreitet. Das Finale findet in einem explosionsartigem Schmerz über dem rechten Auge statt. Die Ursache dieser Kopfschmerzen liegen in meiner Kindheit. Im Alter von 5 Jahren habe ich mir beim Toben einen Genickbruch zugezogen.  Damals, 1976, standen die Chancen laut des behandelnden Arztes bei 1:1.000.000, dass ich den Genickbruch überleben würde. Und wenn, dann ab dem Hals vollständig gelähmt. Auch wenn ich nicht unbedingt an Engel und dergleichen glaube, der Arzt meinte damals zu meiner Mutter, ich müsse wohl eine ganze Armee der geflügelten Wesen auf meiner Seite haben. Wie sich nach der OP, einem Strecken auf einer Art Streckbank, herausstellte, hatte mein Rückenmark keinerlei Schäden davon getragen. Laut dem Arzt kam das einem Wunder gleich.

Was mir als Erinnerung an diesen Tag bleibt, ist ein etwas verschobener und vorstehender Halswirbel und die unregelmäßigen Kopfschmerzattacken. Nach der OP begleiteten mich diese Kopfschmerzen ein Jahr lang fast täglich. Der Arzt hatte mir bzw. meiner Mutter damals schon vorausgesagt, dass sich das wahrscheinlich mein Leben lang nicht ändern wird. Ich will nicht meckern, kann ich mich doch glücklich schätzen, dass ich damals nichts Schlimmeres erlitten habe. Den Kopfschmerz nehme ich mit Kusshand…