Back to the roots – WordPress Theme Twenty Ten 2010

Ihr könnt es am Titel wahrscheinlich schon erahnen. Hier wird bald ein Wechsel des Themes stattfinden, in diesem Fall tatsächlich das WordPress eigene Theme Twenty Ten. Nach nun mehr fast 3 Jahren, die dieses Blog existiert, wird es tatsächlich ein kostenloses Theme sein. Bisher hatte ich immer auf Premiumthemes gesetzt, weil sie meist richtig tolle Features mit sich bringen.

Sei es ein Slider, Featured Articles, Thumbnails oder ein extra Videobereich. Fand ich immer geil und tue es auch heute noch – jedoch haben sich meine Ansprüche an das Theme meines Blogs geändert.

Meine Gründe zum Wechsel zu Twenty Ten

Punkt 1 – Noch vor nicht allzu langer Zeit war es etwas umständlich Thumbnails auf der Startseite einzubinden. Hier war bei den meisten kostenlosen Themes einiges an Handarbeit notwendig, um diese zu realisieren. Mit der aktuellen WordPress Version ist das aber kein Thema mehr. Der Editor bietet komfortabel die Möglichkeit ein Thumbnail zu erstellen. Bevor es diese Option in WordPress gab, war das mit einer meiner Gründe ein Premiumtheme zu kaufen.

Punkt 2 – Die Performance des Themes Twenty Ten ist einfach spitze. Auf zwei meiner Online-Spielwiesen habe ich die Ladezeiten, im Wechsel mit einigen meiner Premiumthemes, verglichen. Twenty Ten lag auf beiden Blogs um die 2 Sekunden beim Laden. Das schnellste Premiumtheme brachte es auf knapp über 5 Sekunden.

Punkt 3 – Ein unnötig aufgeblähter Quelltext zeichnet meist die Premiumthemes aus. All die netten Features sollen ja funktionieren und finden sich so im Quelltext wieder. Das wirkt sich auf die oben erwähnte Performance aus. Dabei kommt negativ hinzu, dass sich das Verhältnis zwischen HTML Code und dem eigentlichen Content wenig vorteilhaft verhält. In meinem Fall ist es sogar so, dass im Quelltext erst sehr spät der eigentliche Content erscheint. Meines Wissens ist das aus SEO-Sicht etwas ungünstig.

Anbei 2 Screenshots zum Vergleich des Quelltextes

In meinem aktuellen Theme Cadapress beginnt der eigentliche Content erst ab Zeile 387 im Quelltext.

Twenty Ten

Hingegen beginnt der Content im Theme Twenty Ten bereits ab Zeile 138. Aus Sicht der Suchmaschinen sollte das optimaler sein, da sie sich nicht erst durch unendlich vielen Code wühlen müssen, bis sie erfahren, worum es im Post eigentlich geht. Anbei bemerkt spart mir das schlankere Theme auch noch 2 MB Speicher.

Twenty Ten werde ich mir noch ein wenig anpassen. Die Excerpts und Thumbnails sind bereits angepasst, sowie die Breite der Sidebar und des Contents. Da ich die deutsche Sprachdatei in meiner WP-Installation deaktiviert habe, werde ich das Theme auch noch eindeutschen müssen. Zu gute Letzt geht es an die Headergrafik. Das restliche Costumizing wird dann im laufenden Betrieb stattfinden, Dinge wie die Schriftart- und Größe, Farben und der ganze Kleinkram, der das Theme Twenty Ten nicht so ganz von der Stange aussehen lässt.

Über Majeres

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17 Kommentare zu Back to the roots – WordPress Theme Twenty Ten 2010

  1. Hehe, irgendwie geht der Umstieg von Premium zu schlichten Themes gerade rund oderß =D Ich hab ja auch grad erst von meiem scönen Bildchen Theme zu einem ganz schlichten gewechselt… :)

    Bni gespannt, ganz ehrlich, ich kann das 2010 Theme garnicht *gg*

    LG
    TImo

  2. @Timo: Nennen wir es die “schlichte Welle” ;-) .

    Das Theme solltest Du auch in deinem Backend in der Themeverwaltung finden.

  3. Carsten // 7. Februar 2011 um 17:44 //

    Ich habe ja auch schon mit zig Themes rumgedoktort und mir fällt immer auf das diese bis zum erbrechen vollgepackt sind. Seitdem verwende ich auch nur noch schlichte Themes oder mache mir gar eins selber ^^ Mein aktuelles hab ich mit Artisteeer gemacht. Hat den Vorteil das es schön schlank ist und zusätzlich noch zur HP passt. Die Spaßbremsen alà Grafikgimmicks habe ich mir auch alle geknickt und mein content fängt ab Zeile 82 an :mrgreen:

  4. @Carsten: Leider ist das so, mit dem Komfort kommt auch die Dampfnudel im Quellcode :-( .

    Selber machen kann ich nicht. Mit Artisteer hatte ich auch ein paar gespielt. Raus kam aber nichts brauchbares. Mein Gefühl für Farben und Formen ist unter aller Sau :lol: .

  5. Mir fällt gerade auf, dass die Screenshots im Beitrag nicht geladen werden. Mein blödes PHP-Speicher Problem… :-(

  6. Testkommentar ;-)

  7. Ich habe erst einmal aus Reflex am Anfang F5 gedrückt, weil ich dachte es hat die CSS-Datei nicht geladen. :D

    Von der Performance sind Standard-Themes unschlagbar. Wollte eigentlich bei mir auch mal wieder ein wenig am Theme basteln, scheu mich aber momentan ein wenig davor. Ein wenig Typografie Kenntnisse würden mir auch nicht schaden, denn das macht sehr viel aus, wie ich finde.

  8. @embee: Hehehehe, guter Reflex ;-)

    Die Performance ist wirklich spitze. Der Vorteil für mich ist, dass ich nun auch wieder mit W3T cachen kann. Mit dem anderen Theme war der Speicherverbrauch dabei so hoch, dass das Kommentarfeld nicht richtig funktionierte.

  9. Sieht fein aus, habe das auch auf einem Blog im Einsatz..

    Was Du noch machen könntest, wäre die CSS ein wenig zu pimpen. Kleinere Schriften, schönere Links und so Zeug. Das macht schon viel aus, und kostet nur ein paar Zeilen extra in der CSS Datei.

  10. @Matthias: Im CSS hatte ich schon rumgewühlt, allerdings noch ohne den gewünschten Erfolg. Die Schrift soll auf jeden Fall kleiner werden und eventuell wird als Font Verdana hier einziehen.
    Der ganze CSS Kram ist nach wie vor meine größte (Webmaster)Schwachstelle :-( .

  11. Na das ist doch auch was Gutes. Neue Herausforderungen sind gut fürs Hirn ;)

  12. @Matthias: Ich mag doch keine Hausaufgaben :lol:

  13. @Matthias: Es nimmt Formen an. Child-Themes sind schon ‘ne coole Sache.
    Habe ein paar Tuts dazu drüben überm Teich gefunden.
    So weit die ersten Änderungen:

    – Text über dem Header entfernt
    – Headergrafik verlinkt auf die Startseite
    – Die schwarzen Balken über und unter der Headergrafik entfernt
    – Navigation in die Headergrafik gelegt und leicht transparent gemacht

    Für heute ist dann auch Schluss. Morgen geht’s weiter ;-) .

  14. Sieht doch schon mal ganz nett aus ;-)
    Ich hab mir damals, als ich angefangen habe mit WordPress Themes auch das kleinste Standard Theme genommen und drauf aufgebaut bzw. meinen eigenen Style da rein gezimmert. Was man daraus so alles machen kann, sieht man ja bei mir :mrgreen:
    Zu Premium ist mir bis dato auch immer nur eingefallen: premium langsam… kein Wunder bei den tausenden Dateien die sich ineinander verschachtelt aufweisen und dabei auch ganz viel Javascript verwenden.

  15. @Tanja: Danke :-)
    Im Moment kämpfe ich mich durch das CSS. Die Übersetzung des Themes habe ich erst einmal nach hinten geschoben. Der Content ist ja deutsch ;-) .

    Die ersten Änderungen gingen recht gut von der Hand. Es ist das erste Mal, dass ich mit dem Child Theme arbeite. Das ist echt komfortabel, da dabei nix am original Theme in die Brüche gehen kann ;-) .

  16. Ich würde es jetzt nicht wirklich brauchen können, kann mir aber vorstellen, dass es für einige eine echte Bereicherung ist (Child Theme). Ansonsten besteht so ein WordPress Theme zum Großteil aus CSS… war das erste was ich wirklich lernte, als ich mich an die Programmierungen machte.

  17. @Tanja: Der Vorteil bei einem Child Theme ist, dass alle eigenen Änderungen auch bei einem Update des Parent Themes erhalten bleiben. Von daher ist es schon sinnvoll :-) .

    Mit dem CSS tue ich mir nach wie vor schwer. Eigentlich müsste da längst der Groschen gerutscht sein. Ist er aber noch nicht :lol: .

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